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Bäckerei, Konditorei Café Kienzl
Schwarzviertlerstraße 33
A-9470 St.Paul

Torten für besondere Anlässe

Woher kommt die Torte – eine kleine Zeitreise

Der Begriff Torte stammt ursprünglich vom altdeutschen Wort „Tortulla“ ab. Dieses ist zurückzuführen auf das lateinische Wort „Torta“. „Torta“ bedeutet spiralförmiges Gebäck. Anders als heute bezeichnet es aber kein süßes Gebäck.

Die international bekannteste Torte ist die Linzertorte, die erstmals 1719 in einem Kochbuch aus Salzburg erschien, gefolgt von der Sachertorte, die erstmalig 1832 in Erscheinung tritt. Damals war es der Küchenlehrling Franz Sacher, der ins kalte Wasser geschmissen wurde. Da der Koch erkrankt war, hatte der Lehrling die Aufgabe eine außergewöhnliche Torte zu kreieren. Das besondere war die lange Haltbarkeit seiner Torte. Ebenfalls eine der beliebtesten Torten ist die Schwarzwälder Kirschtorte, die sich Anfang der 30er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts – wie der Name schon sagt – vom Schwarzwald (Deutschland) aus verbreitete.

Heute gibt es Torten in allen Farben, Formen und Geschmacksrichtungen. Vor allem für besondere Anlässe sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Woher kommt die Tradition der Geburtstagstorte?

Ihren Ursprung findet die Geburtstagstorte in Deutschland. Die Leute backten diesen mehrlagigen Kuchen aus Früchten und Nüssen. Anschließend wurde der Kuchen mit Marmelade glasiert und mit Kerzen verziert. Diesen Kerzen wurden magische Fähigkeiten nachgesagt. Im 15. Jahrhundert war der Glaube verbreitet, dass Kinder besonders anfällig für böse Geister sind. Daher beschenkte man die Kleinsten an ihrem Geburtstag mit einem Kuchen und Kerzen. Mehrstöckige, bunte, Geburtstagstorten stammen ursprünglich aus Amerika. Im Jahr 1900 entstand dort der bekannte Schriftzug „Happy Birthday“.

Heute sind der Fantasie keine Grenzen mehr gesetzt. Ob einfacher Napfkuchen, Trockenkuchen, mehrstöckige Torte oder Motivtorte, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Die schönen Traditionen der Kerzen und des Schriftzugs „Happy Birthday“ haben sich bis heute gehalten.

Die Hochzeitstorte – Süßes für die Ehe

Übermittelte Weisheiten besagen, dass eine selbstgebackene Hochzeitstorte dem Brautpaar großes Unglück bringt. Das Anschneiden machen die Eheleute traditionell gemeinsam. Derjenige, der dem Brautpaar das Messer zum Anschneiden überreicht, sollte sich hüten. Denn laut Volksmund wird dieser Person großes Unglück widerfahren. Darum steht das Messer meistens neben der Torte bereit.

Wussten Sie, dass auch die Höhe der Torte einen tieferen Sinn hat?
Eine dreistöckige Torte steht im christlichen Glauben für Vater, Sohn und den Heiligen Geist. Im weltlichen stehen diese drei Etagen für Liebe, Heirat und Eheleben.
Eine fünfstöckige Torte steht für die Lebensabschnitte Kindheit, Jugend, Ehe, Familie und Alter und umfasst somit den kompletten Lebenszyklus der Eheleute.

Eine jüngere Tradition ist, dass die oberste Etage der Torte nicht am Tag der Eheschließung, sondern von den Eheleuten eingefroren und gemeinsam am ersten Hochzeitstag gegessen wird.

Die Tauftorte und Ihre Symbole

Bei der Taufe feiert der Täufling gemeinsam mit seinen Eltern, Paten und Gästen die Aufnahme in die Kirche. Bei diesem besonderen Fest darf eine außergewöhnliche Torte natürlich nicht fehlen. Die klassischste Form für eine Tauftorte ist das aufgeschlagene Buch. Dieses Buch symbolisiert die Bibel und kann mit einem persönlichen Text oder einem Psalm veredelt werden. Außerdem sind folgende Symbole beliebt:

Taube
Die Taube ist das älteste Taufmotiv und symbolisiert den Heiligen Geist und gilt als Friedenssymbol.

Schaf
Weniger bekannt, aber in der Bedeutung trotzdem sehr schön. Dabei steht das Schaf für den jungen Täufling. Wie das Schaf gehört auch der Täufling zur Herde Gottes und wird von ihm behütet.

Schmetterling
Ein modernes Zeichen auf einer Tauftorte ist der Schmetterling. Dieser steht für Freude und die Auferstehung Gottes.

Die Erstkommunionstorte

Die erste heilige Kommunion gehört für viele Christen zum wichtigsten Erlebnis, bei dem eine Erstkommunionstorte nicht fehlen darf. Klassischerweise werden Tortenfiguren benutzt. Aber auch runde Torten mit folgenden Motiven sind möglich:

Kreuz
Das Kreuz steht für den Leidensweg Christi. Dabei steht die Verbindung von Gott und dem Menschen im Mittelpunkt. Ein schönes Symbol bei einer Feier, die mit der Familie gefeiert wird.

Fisch
Das griechische Wort für Fisch bedeutet ICHTYS. Diese Buchstaben sind eine Abkürzung für Iesous Christos Theou Yios Soter – Jesus, Christus, Gottes Sohn, Erlöser.

Regenbogen
Dieses fröhliche Symbol ist nicht nur bei den Kindern sehr beliebt, sondern steht auch für die Verbundenheit von Gott zum Menschen.

Die Konfirmationstorte und Firmtorte

Bei der Konfirmation und Firmung bestätigen die jungen Menschen Ihren Glauben zu Gott. Bei dieser Feier kommen Familie und Freunde zusammen. Wie könnte dabei der Körper und Geist besser zusammengebracht werden als mit einer leckeren Konfirmationstorte bzw. Firmtorte. Die klassischste Form für die jungen Erwachsenen ist das Kreuz. Meistens wird die Torte mit dem Namen und dem Datum versehen. Durch dieses schlichte, aber moderne Design, wird der Geschmack der jungen Erwachsenen bestens getroffen.

Bäckerei Kienzl: Torten für alle Anlässe

Die Bäckerei Kienzl backt nicht nur Torten für besondere Feiertage im Leben eines Menschen. So können Sie auf Wunsch auch Torten in allen beliebigen Formen backen lassen. Vom Gipsfuß, über Bierdosen bis hin zur Motorsäge – Sie können Ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Die Bäckerei Kienzl macht daraus eine schmackhafte Torte.

Zögern Sie nicht und bestellen Sie bei der Bäckerei Kienzl eine Torte ganz nach Ihrem Geschmack.

Öffnungszeiten Bäckerei Kienzl

Montag bis Sonntag

von 5:00 bis 18:00 Uhr

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