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Bäckerei, Konditorei Café Kienzl
Schwarzviertlerstraße 33
A-9470 St.Paul

Die Geschichte der Bäckerei

geschichte der bäckerei

Frische Semmeln, ein kleines Gebäck zwischendurch oder das Stück Kuchen zum Kaffee: All diese Leckereien müssen wir heute nicht mehr selbst herstellen, denn diese Arbeit übernimmt für uns der Bäcker aus der Bäckerei. Bäckereien gibt es heute reichlich und tatsächlich auch schon eine ganze Weile. Dennoch gab es auch eine Zeit ohne Bäckereien, denn alles hat einen Anfang.

Bäckereien in der Jungsteinzeit, bei den Ägypter und Israeliten

Jungsteinzeit – Die ersten Ansätze des Brotbackens

Alles begann mit dem Brot: Ein Teig aus Mehl, Wasser, ein wenig Salz und noch einem Triebmittel wie Hefe oder Sauerteig. So simple und doch so unwiderstehlich lecker. Es ist eines der meist konsumiertesten Lebensmittel auf der Welt und gehört zu den Grundnahrungsmitteln. Und das nicht ohne Grund. Das Brot ist nicht nur köstlich, es ist auch noch gesund. So enthält es viele Kohlenhydrate und hält lange satt. Ballaststoffe unterstützen darüber hinaus auch die Verdauung. Brot gehört zu einer ausgewogenen Ernährung dazu und beliefert den Körper mit wichtigen Inhaltsstoffen. Das erkannten auch schon unsere Vorfahren vor ca. 11000 Jahren. In der Jungsteinzeit hat man angefangen, Getreide anzubauen. Nach der Ernte wurde das Getreide auf Steinen gemahlen, dieses mit Wasser vermischt und zu einem runden Fladen geformt. Anschließend hat man es auf einem flachen Stein über dem Feuer gebacken. Es entstand das Fladenbrot.

Die Ägypter – Die Erfindung des Sauerteigbrots und die Entstehung von Bäckereien

Das Brot, wie wir es heute kennen, erfanden die Ägypter vor rund 6000 Jahren. Der Unterschied zum Fladenbrot war Hefe: Die Ägypter ließen den Teig über eine längere Zeit stehen, sodass sich natürliche Hefepilze als auch Milchsäurebakterien bilden konnten. Das Ergebnis war ein Sauerteigbrot, das wesentlich aufgelockerter und luftiger als das flache und feste Fladenbrot war. Der Gärungsprozess hat dem Brot auch seinen Namen gegeben. Vom Wort „prôt“, welches „Gegorenes“ bedeutet, leitet sich das Wort Brot ab. Die Ägypter entwickelten bereits mehr als dreißig verschiedene Brotsorten. Außerdem benutzen sie Backöfen und Tontöpfe: Es entstanden die ersten Bäckereien.

Die Israeliten – Die Verbreitung des Brotes und der Bäckereien

Verbreitet wurde das Brot durch die Israeliten. Sie schauten sich das Brotbacken von den Ägyptern ab. Schon bald führten sie es nach Griechenland und schließlich nach Rom. Die Wirtschaft in Rom, welche besonders zur Kaiserzeit blühte, ermöglichte die Entwicklung von Großbäckereien. Es wurde weniger Handarbeit nötig. Stattdessen wurde das Getreide nun von steinernen Drehmühlen gemahlen.

Bäckereien im Mittelalter und der Moderne

Das Mittelalter – Die Entstehung des Bäckers als freier Berufsstand

Bis dato war das Brotbacken eher eine Aufgabe der Diener in reichen Haushalten, die für die Verpflegung des Hauses zuständig waren. Frisch gebackenes Brot war ein Gut, das sich nur die reiche Bevölkerung leisten konnte. Ab dem 12. Jahrhundert kristallisierte sich der Bäcker als freier Berufsstand heraus. Mit der Entstehung von Städten kam es zum Zusammenschluss von Zünften. Brot wurde nun nicht mehr überwiegend für den Eigenbedarf hergestellt. Die einzelnen Bäcker schlossen sich zusammen und gründeten eine Handwerksgenossenschaft. So entstand im Mittelalter ein einheitliches Handbackwerk. Die Bäcker entwickelten zusammen einzuhaltende Vorschriften für die Ausübung des Bäckerhandwerks. Neben Ausbildungsnormen wurden Löhne und Preise festgelegt. Auch die Qualität der Ware wurde überprüft. Wer sich nicht an die Ordnung und Regeln hielt, erhielt eine Strafe. Jeder Bäcker, der ein Backgewerbe betreiben wollte, musste sich der Zunft und ihren Regeln anschließen.

Backen in der Moderne – Der Einfluss des technischen Wandels auf Bäckereien

Im 19. Jahrhundert wurden diverse Meilensteine gelegt. Der Bäckerberuf wurde attraktiver, mehr und mehr Bäcker gründeten ihr eigenes Backgewerbe und sorgten so für die Versorgung in der breiten Gesellschaft.

Die Tätigkeiten des Bäckers waren sehr mühevoll und anstrengend, was dazu führte, dass sich für die Ausarbeitung des Berufs hauptsächlich Männer entschieden. Eine Erleichterung für die Bäcker kam mit der industriellen Revolution und dem Einsatz von Maschinen.

Öfen wurden leistungsstärker und das Rühren und Kneten des Teiges übernahmen nun Teigknetmaschinen, welche 1850 erfunden worden sind. Zusätzlich trat zu Anfang des 19. Jahrhunderts die Freiheit der Berufswahl an die Stelle der Zünfte. Die vielen Faktoren trieben die Ausbreitung von Bäckereien, die Zugänglichkeit für die breite Bevölkerung, als auch die Entstehung von immer mehr Brotsorten voran. Das Brot selbst und sein Herstellungsprozess hat sich seit je her immer weiterentwickelt, so dass es heute unzählige Varianten von Brot gibt. Unser Brotsortiment ist vielfältig: Dinkelbrot, Maisbrot, Chia-Brot, Mehrkornbrot usw. Heute werden wir in der Bäckerei mit unzähligen Brotsorten konfrontiert, die wir gerne süß mit Marmelade oder herzhaft mit Käse oder Wurst verzehren. Neben Brot erfreuen wir uns darüber hinaus auch über diverse weitere genussvolle Backwaren, welche uns zur Auswahl stehen.

Geschichte der Bäckerei Kienzl

Über 100 Jahre ist es her, dass am jetzigen Standort der Bäckerei Kienzl in St. Paul im Lavanttal zum ersten Mal Brot gebacken wurde.

In den vergangenen Jahren wurde durch regelmäßige Investitionen in neue Produktionsanlagen sichergestellt, dass das Unternehmen zu den modernsten Bäckereien in der Region zählt. Täglich backofenfrisch, knusprig und geschmackvoll – täglich hausgemachte Torten – süß, fruchtig, cremig, verführerisch. Für den feinen Genuss…
Die Liebe zum Handwerk, die Sorgfalt im Umgang mit Backwaren und einzigartiges Know-How bringen wir mit uns.

Öffnungszeiten Bäckerei Kienzl

Täglich

von 5:30 bis 20:00 Uhr

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