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Bäckerei, Konditorei Café Kienzl
Schwarzviertlerstraße 33
A-9470 St.Paul

Mehlspeisen in Österreich

Mehlspeisen erfreuen sich großer Beliebtheit in Österreich. Egal, ob Krapfen, Schnitten oder Torten, die Österreicher und Österreicherinnen mögen es süß. Österreich kann dabei auf eine lange Tradition, die stark durch die ehemaligen Kronländer der Monarchie beeinflusst wurde, zurückblicken. Dabei liegt in Umfragen stets die Sachertorte als beliebteste Süßspeise Österreichs am ersten Platz.

Weltkulturerbe

Wussten Sie, dass die Mehlspeisenkultur im Juli 2019 sogar zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt wurde? Damit wurde der universelle Wert der österreichischen Mehlspeiskultur amtlich bestätigt.

Krapfen

Krapfen bei Kienzl

Krapfen gehören gerade zur Faschingszeit zu beliebten Mehlspeisen. Sie werden üblicherweise aus Hefeteig hergestellt. Als Füllung wird, wenn nicht anders angegeben, Marillenmarmelade verwendet. Sie werden im Fett herausgebacken. In Österreich haben Krapfen eine bereits lange Tradition, sie werden in Schriften schon im 13. Jahrhundert erwähnt. In Österreich sollen um die 100 Millionen Krapfen pro Jahr gegessen werden.

Buchteln

Buchteln werden aus Germteig hergestellt. Sie können gefüllt oder ungefüllt sein und werden traditionelle im Ofen in einer Auflaufform gebacken. Die Füllungen bestehen meist aus Powidl, Mohn, Topfen oder Marillenmarmelade. Mit Staubzucker garniert und mit Vanillesoße übergossen schmecken sie besonders gut. Ursprünglich kommen die Buchteln aus Böhmen. In der Biedermeierzeit sollen sie dann ins österreichische Gebiet gekommen sein und waren ursprünglich noch aus Roggenmehl. Erst später wurde Weizenmehl verwendet.  In manchen Gegenden Österreichs werden Buchteln auch mit einem W, also als „Wuchteln“ ausgesprochen.

Nusskipferl

Kipferl sind traditionelle von Klöstern, und das schon belegt seit dem 11. Jahrhundert, gebacken worden. Der Legende nach sollen Kipferl von Marie Antoinette nach Ihrer Hochzeit mit Ludwig XVI. nach Frankreich gekommen sein. Nusskipferl bei Kienzl werden aus Weizenmehl hergestellt. Weiters wird Margarine, Ei, Wasser, Hefe, Haselnüsse und Zucker verwendet. Damit ist das Nusskipferl eine Mehlspeise, die den Tag mit bekömmlichem Nussgeschmack versüßen kann.

Kärntner Reinling

Kärntner Reinling

Der Kärntner Reinling wird schon seit Jahrhunderten, spätestens seit dem 16. Jahrhundert in Österreich genossen. Er besteht aus Germteig und wird eingerollt im Rohr gebacken. Gefüllt wird er mit Honig, Nüssen oder Rosinen. Traditionell war der Kärntner Reinling eine besondere Mehlspeise, die zu ausgewählten Anlässen wie Weihnachten oder Ostern genossen wurde. Er wird traditionell in einer Pfanne, einem „Rein“ hergestellt und daher kommt auch sein Name. Im Lavanttal besitzt er auch den nicht mehr so häufig verwendeten Namen „Schirbling“. Während der traditionelle Reinling in einer runden Form gebacken wird, werden heutzutage oft einfach Gugelhupfformen verwendet. Der ursprüngliche Reindling besitzt jedoch kein Loch in der Mitte. In Unterkärnten hat der Reindling Tradition bei der Osterjause und wird in wenig süßer Form dabei mit Schinken und Ei genossen.

Nusspotize

Eine Potize ist eine Art Hefekuchen, die aus Germteig hergestellt wird. Der Name leitet sich aus dem slowenischen „poviti“ ab, welches so viel wie einwickeln bedeutet. Daher wird die Potize in manchen Gegenden auch Wickel bezeichnet. Die Potize ähnelt dem Kärntner Reindling, wird aber zur besseren Unterscheidbarkeit in einer anderen Form gebacken. Die Potizen bei Kienzl bestehen aus Weizenmehl, Milch, Salz, Zucker, Hefe, EI, Zimt-Margarine. Sie werden mit Haselnüssen hergestellt und munden mit ihrem nussigen Geschmack besonders.

Apfelstrudel

Auch der Apfelstrudel ist eine schon lange in Österreich gegessene Mehlspeise. So soll die erste schriftliche Überlieferung aus dem Jahr 1696 stammen. Er wird aus gezogenem Strudelteig hergestellt. Diese Art von Teig soll über das damals von Mauren besetzte Spanien über Frankreich nach Mitteleuropa verbreitet worden sein. Da er über lange Haltbarkeit verfügt, soll er auch bei der Türkenbelagerung eine große Rolle gespielt haben. Der Strudel selber soll wiederum über Ungarn nach Österreich gekommen sein. Traditionelle wird der Apfelstrudel mit Staubzucker bestreut und am besten warm serviert. In einen Apfelstrudel wandern selbstredend Äpfel, Zimt, Rosinen und geröstete Semmelbrösel. Mit Schlagobers oder Vanillesoße serviert schmeckt er besonders gut.

Was ist Ihre Lieblings-Mehlspeise? Wir freuen uns, wenn Sie bei Café, Konditorei, Bäckerei Kienzl vorbeikommen und unsere Mehlspeisen ausprobieren!

Öffnungszeiten Bäckerei Kienzl

Montag bis Sonntag

von 5:30 bis 20:00 Uhr

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